rommé kartenspiel

Spielart: Kartenspiel

Anzahl der Spieler: 2-6 Personen

Spieldauer: 5-10 Minuten

Rommé ist eines der ältesten und bekanntesten Kartenspiele weltweit. Durch seine vielen unterschiedlichen Variationen ist es für alle Altersgruppen interessant.

Spielvorbereitung

Für Rommé werden zwei französische Kartendecks (á 52 Blatt) und 6 Joker benötigt. Es werden dabei alle Karten gespielt (Zahlenkarten von 2-10; Bildkarten Bube, Dame, König, das Ass und Joker als Sonderkarte). Alle Karten werden gut gemischt. Der Kartengeber gibt jedem Spieler 12 Karten. Nur der Spieler zu seiner Linken bekommt 13 Karten.

Spielablauf

Das Spiel beginnt, in dem der Spieler mit den 13 Handkarten eine abwirft und damit seinen Zug beendet. Der nächste Spieler darf entweder die eben abgeworfene Karte aufnehmen oder eine Karte aus dem verdeckten Stapel ziehen. Sobald er eine Karte abwirft, ist auch sein Spielzug beendet und der nächste Spieler ist an der Reihe. Um seine eigenen Handkarten zu verringern müssen Kartengruppen mit mindestens 3 Karten rauslegen werden. Es dürfen nur gleiche Zahl- oder Bildkarten oder auch gleich symbolische Karten in aufsteigender Reihenfolge rausgelegt werden. 

Dabei müssen die abgelegten Kartengruppen mindestens 41 Punkte ergeben. Beispiele der Kartenvariationen:

  • 3 Buben + 4,5,6 in Karo
  • 4 5er + Bube, Joker, König in Kreuz + 3 2er
  • 4 10er + 4 Damen
  • Ass,2,3,4,5 in Herz + Bube, Dame, König Ass in Piek

Das Ass kann bei Rommé zwei Funktionen einnehmen. Zum einen kann es den Punktwert von 11 betragen, wenn es als Ass nach dem König oder in einem Ass-Trio gelegt wird. Zum anderen kann es auch den Punktwert von 1 betragen, wenn das Ass als 1 neben die 2 gelegt wird.

Die Handkarten werden entweder als Kartengruppe abgelegt, um diese zu verringern oder sie können bei den Kartengruppen der gegnerischen Spieler angelegt werden. Dies geht allerdings nur wenn, man selbst bereits 41 Punkte in Form von Karten rausgelegt hat. 

Ziel des Spiels

Der Spieler, der zuerst alle seiner Handkarten ablegt, gewinnt das Spiel. Die anderen Spieler zählen den Punktewert ihrer übrig gebliebenen Handkarten. Die Karten zählen wie folgt:

  • Zahlenkarten entsprechen der gleichen Punktzahl (z.B. eine 8er Karte zählt 8 Punkte)
  • Bildkarten (Bube, Dame und König) entsprechen 10 Punkten
  • ein Ass zählt 11 Punkte
  • Joker zählen jeweils 20 Punkte

Der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt das Spiel.

Sonderfall: Hand-Rommé

Es gibt die Möglichkeit das Spiel mit Hand-Rommé zu beenden. Dabei legt der Spieler seine gesamten Handkarten auf einmal ab und wirft die letzte Karte weg. Damit ist das Spiel sofort beendet und die anderen Spieler zählen den Punktewert ihrer Handkarten doppelt. 

Wichtig ist, dass Hand-Rommé nicht im ersten Spielzug gelegt werden darf, sondern erst im zweiten Spielzug. Das heißt der Spieler muss im ersten Zug eine neue Karte ziehen und darf erst im zweiten Zug das Spiel beenden.

Hat ein andere Spieler bereits Karten rausgelegt und der nächste Spieler legt Hand-Rommé dann werden die übrigen Handkarten der restlichen Spieler nicht doppelt gezählt.

Variationen von Rommé

Da Rommé ein variationsreiches Spiel ist, gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten das Spiel zu gestalten. Zum Beispiel gibt es zwei Varianten des Klopfens.

Variante 1: Wenn ein Spieler eine seiner Handkarten ablegt, können die anderen Spieler klopfen, um seine Karte zu erhalten. Der erste Spieler, der klopft, erhält die abgelegte Karte.

Variante 2: Wenn ein Spieler eine seiner Handkarten ablegt, können die andern Spieler klopfen. Der erste Spieler, der klopft muss die gesamten abgelegten Handkarten aufnehmen.

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