Sagaland ist ein Brettspiel fĂĽr 2 bis 6 Spieler aus dem Hause Ravensburger und erschien 1981 in der Reihe „Unsere besten Familienspiele“. 1982 wurde es als „Spiel des Jahres“ ausgezeichnet und wurde seit seiner Erscheinung ĂĽber 3 Millionen Mal verkauft. Das Spiel wurde 2011 neu aufgelegt.

In Sagaland geht es um Märchen – und wie alle Märchen beginnt auch dieses Spiel mit einer Geschichte. Es war einmal ein König, der lebte in einem Schloss über dem Wald von Sagaland, von dem man sich wundersame Dinge erzählte. Als der König älter wurde, sorgte er sich um seinen Nachfolger. So entschied er, derjenige, der ihm als Erster drei der wundersamen Dinge von Sagaland zeigte, würde sein Nachfolger werden …

Spielablauf

Sagaland ist ein Würfel- beziehungsweise Gedächtnisspiel. Ziel ist es, sich die Dinge unter den 13 Bäumen zu merken, um die Fragen über die wundersamen Dinge beantworten zu können.

Laut Spielregeln werden die erwähnten Bäume zufällig auf die vorgesehenen Felder des Spielplans verteilt. Auf der Unterseite der Bäume befindet sich ein Gegenstand aus einem Märchen. Die Fragekarten, auf dem ebenfalls Märchen abgebildet sind, werden gemischt und zugedeckt auf dem Schlosshof gelegt. Die Spieler stellen ihre Spielfigur nun auf einen freien Platz im Dorf, danach wird die oberste Karte des Stapels umgedreht.

Die Spieler versuchen nun, den passenden Gegenstand zu dem auf der Karte abgebildeten Märchen zu finden. Dabei wird im Uhrzeigersinn mit 2 WĂĽrfeln gespielt. Fremde Spielfiguren können ĂĽbersprungen werden, kommt ein Spieler jedoch auf ein besetztes Feld, wird diese Figur „heimgeschickt.“ Der Gegner muss von vorne aus dem Dorf losziehen.

Trifft ein Spieler genau auf ein blaues Feld, kann er unter dem daneben stehenden Baum sehen, wo sich ein wundersames Ding befindet. Sobald ein Spieler das Ding gefunden hat, nach dem auf der Spielkarte gefragt wird, zieht er in das Schloss. Dabei sollte er so vorgehen, dass die anderen Spieler nichts von seinem Vorhaben merken, um nicht gejagt und geschmissen zu werden.

Im Schloss muss der Spieler genau auf das Schlüsselfeld treffen, bevor er auf die Frage bezüglich des wundersamen Dinges antworten darf. Ist es der falsche Baum, wo man das Ding vermutet, muss der Spieler ins Dorf zurückkehren. Ist es jedoch der richtige, erhält der Spieler die Fragekarte. Die nächste Karte wird aufgedeckt. Sobald der Spieler im Schloss wieder an der Reihe ist, darf er die nächste Frage beantworten (sofern er sie weiß) oder zieht wieder in den Wald von Sagaland, um die Antwort zu finden.

Sobald ein Spieler einen Pasch wĂĽrfelt, kommt Zauberei ins Spiel. Der Spieler hat die Möglichkeit, seine Figur auf ein beliebiges Baumfeld zu stellen. Um sich den versteckten Gegenstand anzusehen, seine Figur auf die SchlossbrĂĽcke vor dem Schloss zu stellen oder die Fragekarten zu mischen und eine neue aufzudecken. Möchte der Spieler nicht „zaubern“, darf er den Pasch ziehen.

Spielende

Jener Spieler, der als Erstes drei Fragen richtig beantwortet hat, hat das Spiel gewonnen.

In der Neuausgabe von Sagaland gibt es die zusätzliche Variante „Gute Fee“ im Spielablauf. WĂĽrfelt ein Spieler eine 7, darf er noch einmal wĂĽrfeln. AuĂźerdem darf er von den Mitspielern nicht geschmissen werden.

Fazit: Sagaland verspricht eine Menge Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie. Es eignet sich für Kinder und Erwachsene gleichermaßen, da Kinder aufgrund des erwiesenen Vorteils von Gedächtnisspielen keinen Nachteil haben.